Superparty mit vollem Stadion und historischem Heimsieg

12.08.2019

  • ABVT Pro Wolfurt © Luca Fasching

Besser hätte die Riesenparty anlässlich des 30. Jubiläums der Wolfurttrophy nicht laufen können: Die Fans stürmten am vergangenen Wochenende die Beacharena an der Ach, zelebrierten den runden Geburtsttag ausgelassen und bei herrlichem Sommerwetter – und wurden am Ende auch noch mit einer historischen Premiere belohnt.

Zum ersten Mal in der Geschichte dieses Klassikers der Austrian Beach Volleyball Tour PRO erreichte ein Team aus Vorarlberg das Endspiel: Jakob Reiter, zuletzt mit Trainer Georgios Kotsilianos schon Sieger in Ebensee, und sein angestammter Partner Simon Baldauf schafften dieses Kunststück. Und setzten am Ende auch noch das sagenhafte i-Tüpfelchen oben drauf.

Ein Monsterblock von Baldauf beendete, nach Abwehr eines Matchballs, das ebenso dramatische wie hochklassige Finale gegen Michael Murauer und Simon Frühbauer. Und die beiden Lokalmatadore lagen sich nach 16:21, 21:18, 16:14 minutenlang in den Armen, konnten ihr Glück kaum fassen und genossen die überschwänglichen Ovationen der erneut in Scharen gekommenen Fans.

"Dieses Turnier hier ist der Grund", verriet ein überwältigter Simon Baldauf, "dass ich überhaupt begonnen habe, Beachvolleyball zu spielen." Es sei stets sein Wunsch gewesen, einmal in Wolfurt dabei zu sein, vielleicht irgendwann um einen der prestigeträchtigsten österreichischen Titel zu kämpfen. Knapp vor seinem 30. Geburtstag, anlässlich des 30ers des Wolfurter Events ging der Bubentraum nun in Erfüllung.

Eigentlich selbstredend, dass ob dieses sagenhaften Ausgangs auch Organisator Sebastion Vonach im Glück schwelgte: "Danke Wolfurt für ein Wahnsinns-Jubiläum", sprudelte es aus ihm heraus, "und Danke an Simon und Jakob, die einen perfekten Abschluss für das Wochenende geliefert haben. Das gesamte Team und ich sind überwältigt!"

Bronze bei den Herren holten die Schweizer Gäste Quentin Métral/Florian Breer (21:17, 21:17 gegen Thomas Kunert/Lo Petutschnig). Den Titel bei den Damen sicherten sich Karolina Rehackova und Sara Olivova aus Tschechien, die im Finale die Sloweninnen Tjasa Kotnik/Tjasa Jancar mit 21:19, 10:21, 15:12 niederrangen. Platz drei holten sich im rotweißroten Duell Katharina Almer/Julia Radl mit 21:18, 21:23, 15:9 gegen Eva Pfeffer/Franziska Friedl.

 

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